
TZI wurde Mitte der 1950er in den USA vor Allem von Ruth Cohn, Norman Liberman und Yitzchak Zieman entwickelt. Weitere Vertreter der humanistischen Psychologie haben das Konzept auch international weiterentwickelt.
Das ursprüngliche Anliegen Ruth Cohns war es „dem ursprünglich gesunden Menschen ein Leben ermöglicht, in dem er gesund bleiben kann“. Gesundheit bezieht sich hier sowohl auf das individuelle Wohlbefinden einer Person als auch auf ihre politische Verantwortlichkeit in der Welt.
Das Konzept der TZI entwickelt sich auf der Basis dreier Axiome:
Autonomie
Der Mensch ist eine psycho-biologische Einheit. Er ist auch Teil des Universums. Er ist darum autonom und interdependent. Autonomie (Eigenständigkeit) wächst mit dem Bewusstsein der Interdependenz (Allverbundenheit)
Wertschätzung
Ehrfurcht gebührt allem Lebendigen und seinem Wachstum. Respekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Das Humane ist wertvoll, Inhumanes ist wertbedrohend.
Grenzen erweitern
Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer und äußerer Grenzen. Erweiterung dieser Grenzen ist möglich.